O REGRESSO DE AMICAL CABRAL: Regie: Sana na N’Hada, Flora Gomes, José Bolama Cubumba, Djalma Martins Fettermann, Josefina Lopes Crato; Guinea, Guinea-Bissau, Schweden | 1976 | 60 min.
Der Film von mehreren Regisseur*innen zeigt die Rückführung der sterblichen Überreste des ermordeten Amílcar Cabral. Er wird von Conakry in Guinea ins benachbarte Guinea-Bissau überführt.
Wir sehen Archivmaterial, das die historischen und kulturellen Zusammenhänge der Ereignisse darstellt. Das Werk hebt die Bedeutung von Cabral als Anführer und Symbol der antikolonialen Bewegung hervor. Es präsentiert die Ereignisse sachlich, was ihn zu einem wichtigen Zeitdokument der afrikanischen Dekolonialisierung macht.Sie verlangen Gerechtigkeit und Mitbestimmung über ihre eigene Geschichte.
Der Film lässt alle zu Wort kommen, um das zu erreichen, was bisher scheiterte – eine Aussöhnung, die alle Beteiligten einbindet und die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft stellt.
AMICAL CABRAL: Regie: Ana Ramos Lisboa | Kapverden | 2001| 60 min.
Der Dokumentarfilm beleuchtet Leben und Vermächtnis des kapverdisch‑guineischen Freiheitskämpfers Amílcar Cabral, der den bewaffneten und politischen Widerstand gegen die portugiesische Kolonialherrschaft in Guinea‑Bissau und auf den Kapverden anführte und Mitbegründer der PAIGC war.
Mittels historischer Archivaufnahmen, Reden Cabrals und Interviews mit Weggefährt*innen zeichnet der Film das Bild eines charismatischen Strategen, der Theorie und Praxis der Revolution eng verknüpfte. Gleichzeitig zeigt er Cabral als sensiblen Familienmenschen, Humanisten und Dichter, dessen Ideen von Kultur, Bildung und Befreiung weit über seinen Tod 1973 in Conakry hinausweisen.

