Aktuelle Veranstaltungen

Kölner Kino Nächte 2016

Qu'Allah bénisse la France! 08.07.2016 / 21.45 / ODEON Kino

Qu'Allah bénisse la France! (May Allah bless France)
Regie: Abd Al Malik, Frankreich 2014, DCP, 96 min, OmeU

Régis wächst in einer Sozialsiedlung in einem Vorort von Straßburg auf und träumt von Erfolg und ehrlicher Arbeit. Doch er führt ein Doppelleben: Während er tagsüber in der Schule glänzt, verkauft er nachts Drogen. An den Wochenenden tritt er mit seiner Band auf, den New African Poets. Vom Dealergeld kommt er nicht los, denn er braucht es für seine musikalischen Ambitionen. Als einige seiner Freunde durch Gewalt und Drogen umkommen, zieht Régis einen radikalen Schlussstrich. Er konvertiert zum Islam und findet als Abd Al Malik seine eigene künstlerische Identität in Rap und Slam Poetry.

Im Rahmen der Kölner Kino Nächte



STARVE YOUR DOG / 09.07.2016 / 19.00 / Filmforum Museum Ludwig

STARVE YOUR DOG
Regie: Hicham Lasri, Marokko 2015, DCP, OF m. engl UT, 94 Min.

Casablanca. Eine verarmte Frau fleht vor der Kamera um ein Erdbeben, das göttliche Gerechtigkeit über das ausgehungerte Land bringen soll. Ein Mann fackelt sein Handy ab. Eine tanzende Spaziergängerin hebt ihren Rock gegen Geld. In einem provisorischen Fernsehstudio bringen Stunden der Untätigkeit die Techniker eines Filmteams gegeneinander auf. Bis plötzlich Driss Basri auftaucht, der gefürchtete Innenminister König Hassans II., der unter dem Terrorregime zahlreiche Menschenrechtsverletzungen zu verantworten hatte.
Basri starb 2007 im Pariser Exil. Hicham Lasris neuer experimenteller Kino-Essay schreibt die Fakten um und setzt Basri 15 Jahre unter Hausarrest, bevor er ihn dunkle Geheimnisse der jüngsten Geschichte Marokkos enthüllen lässt. Seine Bekenntnisse entfachen den Widerstand der TV-Crew und verdichten sich zu fulminanten visuellen Assoziationen: Virtuos entfalten Bilder von verwahrlosten Stränden, maroden Gebäuden, aufgebrachten und verwirrten Passanten, Archivclips, Imaginationen, industrielle Sounds und Gedanken von Shakespeare oder Daft Punk einen psychedelischen Historie-Bewusstseinsstrom, der eindrucksvoll die aufgewühlte Gegenwart des Landes reflektiert.



Save the date

Festival "Jenseits von Europa XIV - Neue Filme aus Afrika"

Festivaltermin: 15.-25.09.2016
Festivalzentrum: Filmforum im Museum Ludwig, Köln

Festivalprogramm: 

  • Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Kurzfilme aus Afrika
  • Fokus: "Sisters in African Cinema" (gefördert von der Kulturstiftung des Bundes)
  • internationale Gäste für Filmgespräche mit dem Publikum
  • Publikumspreise: bester Spielfilm und beste Dokumentation
  • Schul- und Kindervorführungen 
  • Lesungen und Workshops

 Einsendeschluss für Filme: 30. April 2016 

AYANDA / Südafrika 2015 / R: Sara Blecher