September 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival KölnSeptember 2017 - 15. Afrika Film Festival Köln
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Dhalinyaro (Jeunesse) - So 01.03. 12:00 Uhr

Dhalinyaro (Jeunesse)
R: Lula Ali Ismaïl; Dschibuti 2018; OF m. engl. UT; DCP; 85 min.

Die Regisseurin Lula Ali Ismaïl greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen an einem Scheideweg: Kurz vor ihren Abschlussprüfungen wartet auf sie eine unbekannte Zukunft.
Durch soziale Medien und Technologien mit
der ganzen Welt verbunden, sind die drei Schülerinnen trotzdem in ihrer Kultur verwurzelt und stehen vor der großen Entscheidung, wie und in welchem Land sie ihr weiteres Leben gestalten wollen.

Eintritt: 8 €; Ort: Filmpalette

Eine Kooperationsveranstaltung des Frauengeschichtsverein Köln, Feminale e.V. und FilmInitiativ Köln e.V.

FILMVERANSTALTUNG / DOPPELPROGRAMM

EIN ANDERER 8. MAI 1945
DAS ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGS AUS AFRIKANISCHER SICHT


Sonntag, 3. Mai, 19 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.
Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als „Tag der Trauer“ und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauf folgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.
Die Filme des Doppelprogramms verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

«AUCH AFRIKANER HABEN DAS ELSASS BEFREIT»
(«C'EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L'ALSACE»)
Regie: Petra Rosay & Jean Marie Fawer; Frankreich 1994; DVD;
OF franz. m. dt. UT; 26 min.
In diesem Film kommen afrikanische Veteranen zu Wort, die zur Befreiung des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime beigetragen haben. 500.000 Afrikaner kämpften 1944/45 für das „Freie Frankreich“ und einige von ihnen blieben auch nach Kriegsende im Elsass. Sie wurden "zwar auf dem Papier Franzosen", fühlten sich aber auch ein halbes Jahrhundert später noch immer nicht als gleichberechtigte Bürger anerkannt.

EIN ANDERER 8. MAI 1945 – DIE MASSAKER VON SÉTIF IN ALGERIEN
(LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945)
Regie: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois; Frankreich 1995; DVD;
OF franz./arab. m. dt. UT; 53 min.
Mit beeindruckendem Archivmaterial und bewegenden Aussagen von Zeitzeugen dokumentiert der Film die dramatischen Ereignisse rund um den 8. Mai 1945 in Algerien. Als in dem Städtchen Sétif einige Algerier bei den Feierlichkeiten des Kriegsendes Fahnen der Unabhängigkeitsbewegung schwenkten, schossen französische Siedler in die Menge. Eine Revolte in der algerischen Küstenregion war die Folge, die von französischen Truppen und Fremdenlegionären brutal niedergemetzelt wurde. Nach algerischen Quellen forderte dies bis zu 45.000 Opfer.

Mit Einführungen zu den Filmen und zur Geschichte (Nord-)Afrikas im Zweiten Weltkrieg von Karl Rössel (recherche international e.V. / FilmInitiativ Köln e.V.)

Kooperationspartner:
recherche international e.V.
Stadt Köln - Amt der Oberbürgermeisterin, Europäische und Internationale Angelegenheiten
FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival Köln