Filme aus Afrika

    Willkommen bei www.filme-aus-afrika.de

    Die Internetseite von FilmInitiativ Köln e.V. bietet:

    • Hintergrundinformationen zu afrikanischen Filmen und RegisseurInnen mit Hilfe einer Datenbank
    • Praktische Hilfestellungen für die Beschaffung von Filmen
    • Tipps für Einsatzmöglichkeiten & thematische Filmreihen
    • Links zu Afrika Film Festivals und Verleihern in aller Welt
    • Infos zu den von FilmInitiativ Köln e.V. seit 1992 veranstalteten Kölner Afrika Film Festivals sowie zu allen Sonderreihen.
    • In die Datenbank eingespeist werden Hintergrundinformationen zu all den Filmen (fast 1000) und Gästen (mehr als 200) aus 40 Ländern Afrikas und aus der afrikanischen Diaspora, die FilmInitiativ seit 1992 in Köln präsentiert hat, sowie zu aktuellen Kölner Festivals, Reihen und Veranstaltungen.

    • Der Aufbau dieser Internetseite begann Mitte 2011 und wurde bis Ende 2016 von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert. 

    AKTUELLE VERANSTALTUNGEN:

    Save the date!

    Afrika Film Tage Köln

    • Termin: 17.-24.09.2020
    • Spielort: Filmforum im Museum Ludwig, Köln
    • 28 FILME - Alle Genres
      (Feature / Documentary / Short / Animation / Visual Art)
      28 films  – All genres 
      28 films  – Tous genres
    • Mit Nachspielen in anderen Städten
      Follow-up events in other cities / Redifussions dans d’autres villes
    • 5 INTERNATIONALE GÄSTE 5 Guests / 5 Invitées
    • LESUNG, SCHULVORFÜHRUNGEN
      Reading & school screenings
      Lecture & séances scolaires

    FILMVERANSTALTUNG / DOPPELPROGRAMM

    EIN ANDERER 8. MAI 1945
    DAS ENDE DES ZWEITEN WELTKRIEGS AUS AFRIKANISCHER SICHT

    Sonntag, 20. September, 16 Uhr + Montag, 21. September, 17:30 Uhr
    Filmforum im Museum Ludwig

    In Anwesenheit des Regisseurs Mehdi Lallaoui

    In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg und die Shoah zu verantworten hatte. Auf Seiten der Alliierten haben im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando ihrer britischen und französischen Kolonialherren gekämpft. Aber die Einsätze der afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende rasch wieder vergessen.
    Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror beigetragen haben, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen Länder von den Kolonialmächten gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien. Der 8. Mai, in Europa seit 1945 als Jahrestag des Kriegsendes gefeiert, gilt in Algerien als „Tag der Trauer“ und wird auch 75 Jahre später noch immer mit Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am 8. Mai 1945 und an den darauf folgenden Tagen verübte die Kolonialmacht Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954 beginnenden Algerienkriegs gelten.
    Die Filme des Doppelprogramms verweisen auf diese wenig bekannten afrikanischen Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs.

    «AUCH AFRIKANER HABEN DAS ELSASS BEFREIT»
    («C'EST NOUS LES AFRICAINS… EUX AUSSI ONT LIBERÉ L'ALSACE»)
    Regie: Petra Rosay & Jean Marie Fawer; Frankreich 1994; DVD;
    OF franz. m. dt. UT; 26 min.
    In diesem Film kommen afrikanische Veteranen zu Wort, die zur Befreiung des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime beigetragen haben. 500.000 Afrikaner kämpften 1944/45 für das „Freie Frankreich“ und einige von ihnen blieben auch nach Kriegsende im Elsass. Sie wurden "zwar auf dem Papier Franzosen", fühlten sich aber auch ein halbes Jahrhundert später noch immer nicht als gleichberechtigte Bürger anerkannt.

    EIN ANDERER 8. MAI 1945 – DIE MASSAKER VON SÉTIF IN ALGERIEN
    (LES MASSACRES DE SÉTIF, UN CERTAIN 8. MAI 1945)
    Regie: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois; Frankreich 1995; DVD;
    OF franz./arab. m. dt. UT; 53 min.
    Mit beeindruckendem Archivmaterial und bewegenden Aussagen von Zeitzeugen dokumentiert der Film die dramatischen Ereignisse rund um den 8. Mai 1945 in Algerien. Als in dem Städtchen Sétif einige Algerier bei den Feierlichkeiten des Kriegsendes Fahnen der Unabhängigkeitsbewegung schwenkten, schossen französische Siedler in die Menge. Eine Revolte in der algerischen Küstenregion war die Folge, die von französischen Truppen und Fremdenlegionären brutal niedergemetzelt wurde. Nach algerischen Quellen forderte dies bis zu 45.000 Opfer.

    Mit Einführungen zu den Filmen und zur Geschichte (Nord-)Afrikas im Zweiten Weltkrieg von Karl Rössel (recherche international e.V. / FilmInitiativ Köln e.V.)

    Kooperationspartner:
    recherche international e.V.
    Stadt Köln - Amt der Oberbürgermeisterin, Europäische und Internationale Angelegenheiten
    FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival Köln

    Save the date!

    Afrika Film Tage Köln

    • Termin: 17.-24.09.2020
    • Spielort: Filmforum im Museum Ludwig, Köln
    • 28 FILME - Alle Genres
      (Feature / Documentary / Short / Animation / Visual Art)
      28 films  – All genres 
      28 films  – Tous genres
    • Mit Nachspielen in anderen Städten
      Follow-up events in other cities / Redifussions dans d’autres villes
    • 5 INTERNATIONALE GÄSTE 5 Guests / 5 Invitées
    • LESUNG & SCHULVORFÜHRUNGEN
      Reading & school screenings 
      Lecture & séances scolaires