Filme aus Afrika

    Willkommen bei www.filme-aus-afrika.de

    Die Internetseite von FilmInitiativ Köln e.V. bietet:

    • Hintergrundinformationen zu afrikanischen Filmen und RegisseurInnen mit Hilfe einer Datenbank
    • Praktische Hilfestellungen für die Beschaffung von Filmen
    • Tipps für Einsatzmöglichkeiten & thematische Filmreihen
    • Links zu Afrika Film Festivals und Verleihern in aller Welt
    • Infos zu den von FilmInitiativ Köln e.V. seit 1992 veranstalteten Kölner Afrika Film Festivals sowie zu allen Sonderreihen.
    • In die Datenbank eingespeist werden Hintergrundinformationen zu all den Filmen (fast 1000) und Gästen (mehr als 200) aus 40 Ländern Afrikas und aus der afrikanischen Diaspora, die FilmInitiativ seit 1992 in Köln präsentiert hat, sowie zu aktuellen Kölner Festivals, Reihen und Veranstaltungen.

    • Der Aufbau dieser Internetseite begann Mitte 2011 und wurde bis Ende 2016 von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert. 

    AKTUELLE VERANSTALTUNGEN:

    Wênd Kûuni
    In Anwesenheit des Regisseurs Gaston Kaboré

    03. Dezember 2019, 19:00 Uhr Filmforum Museum Ludwig
    Eintritt: 7 Euro / 5 Euro (ermäßigt)

    Der erste Film von Gaston Kaboré, eine Parabel auf die Wiedergewinnung der kulturellen Identität, gilt als erster Spielfilm aus Burkina Faso. Heute ist er ein Klassiker des afrikanischen Kinos.
    Die Geschichte des Waisenjungen Wênd Kûuni spielt vor langer Zeit im westafrikanischen Reich der Mossi - «lange bevor die Weissen kamen», also in vorkolonialer Zeit. Ein Händler findet einen erschöpften Jungen im Busch. Er bringt zum nächsten Dorf und übergibt ihn Tinga, dem Weber. Nachforschungen nach den Eltern bleiben ergebnislos und so nehmen ihn Tinga uns seine Frau Laie in ihre Familie auf. Wênd Kûuni, Geschenk Gottes, wird er genannt, weil er stumm ist und niemend seinen wirklichen Namen kennt.
    Mit Pognèré, der etwas gelichaltrigen Tochter von Tinga und Laie, versteht sich Wênd Kûuni von Anfang an gut. Schnell wirken die beiden wie Geschwister. Wênd Kûuni wird mit dem Hüten der Ziegen betraut, er hilft bei der Ernte und er begleitet Tinga auf den regionalen Markt, so sie ihre Stoffe anbieten.
    Als Wênd Kûuni eines Tages beim Schafe Hüten einen Mann in einem Baum entdeckt, der sich aufgehängt hat, erlebt er einen Schock und findet dadurch die Sprache wieder. Pognèré erfährt zuerst von seiner Geschichte. Die kranke Mutter wurde aus ihrem Heimatdorf vertrieben, weil sie sich weigerte, eine neue Ehe einzugehen, nachdem ihr Mann, ein Jäger, nach 13 Monaten noch immer nicht zurückgekehrt war. Auf der Flucht stirbt die Mutter vor Erschöpfung und Wênd Kûuni bleibt allein zurück. Schockiert vom Tod der Mutter verstummt der Junge und irrt alleine durch die Savanne.

    In Kooperation mit EZEF.

    „LaDOC Lectures Finest 2019“
    15.12. + 22.12. im Odeon Kino Köln


    „Vulva 3.0” (D 2014, 79 min) von Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann (15.12. um 14.00 Uhr) und
    „In Search...” (D 2018,90 min) von Otaigo Beryl Magoko und Jule Katinka Cramer (22.12. um 11 Uhr).

    „Vulva 3.0“ ist die unaufgeregte Bestandsaufnahme der Vulva, von Aufklärung und Zensur bis zur Genitalverstümmelung und heutigen Möglichkeiten der Intimchirugie. „In Search...“ erzählt die persönliche Geschichte der „Beschneidung“ der Regisseurin als junges Mädchen in Kenia. Als Erwachsene erfährt sie von einer neuen Operationsmethode, die ihre damalige Verstümmelung zu reparieren verspricht. Unabhängig voneinander produziert, berühren sich die Filme thematisch und eröffnen so eine bereichernde Doppelperspektive.
    Im Anschluss an die zweite Vorführung am 22. Dezember findet ein ausführliches Werkstattgespräch über beide Filme statt, dass die Autorin und Journalistin Dr. Mithu M. Sanyal als Moderatorin mit den Regisseurinnen und dem Publikum führen wird.

    Eine Kooperation zwischen LaDOC und dem Afrika Film Festival Köln / FilmInitiativ Köln e.V.




    Festivalplakat 2019