Biografie Moussa Sene Absa

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Moussa Sene Absa wurde 1958 geboren. Schon im Alter von 14 Jahren faszinierte ihn das Kino. Seine kreative Laufbahn begann jedoch zunächst am Theater, wo er erst als Schauspieler arbeitete, dann das Theaterstück La légende de ruba schrieb und inszenierte. Nach einem Filmstudium in Paris arbeitete er 1987 als Assistent des legendären Regisseurs Djibril Diop Mambéty. Ein Jahr später realisierte er mit Le prix du mensonge seinen ersten Kurzfilm. Seitdem drehte er mehr als ein Dutzend Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Seine wichtigsten Spielfilme waren auch in Köln zu sehen, so z.B. beim Festival 1996 Ça twiste à Poponguine über zwei Gangs, die über die Vorherrschaft innerhalb der Dorfjugend streiten. Zwei Jahre später folgte Tableau ferraille, ein Portrait des Viertels von Dakar, aus dem Moussa Sene Absa stammt. Im Jahr 2004 realisierte er Madame Brouette, einen Film über eine alleinstehende Frau, die sich in einer patriarchalisch geprägten Gesellschaft als Restaurantbesitzerin durchzuschlagen versucht. Letzterer wurde bei der Berlinale 2003 mit dem Silbernen Bären für die beste Filmmusik bedacht. Mit seinem jüngsten Dokumentarfilm Yoole erweist sich Absa einmal mehr als ein Regisseur, der politische Fehlentwicklungen mit cineastischen Mitteln radikal anprangert.


Filmografie (Auswahl) zu Moussa Sene Absa


SANGOMAAR
2015
Regie, Drehbuch

YOOLE
2011
Regie, Kamera

L'EXTRAORDINAIRE DESTIN DE MADAME BROUETTE
2003
Regie, Drehbuch, Produzent

TABLEAU FERRAILLE
1996
Regie, Drehbuch

ÇA TWISTE À POPENGUINE
1994
Regie, Drehbuch, Schnitt

DIX MILLE ANS DE CINÉMA
1991
Darsteller