Biografie Idrissou Mora Kpai

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Idrissou Mora-Kpai wurde 1967 in dem westafrikanischen Land Benin geboren und lebte dort bis zum Abitur. Nach Aufenthalten in Algerien und Italien kam er nach Deutschland, wo er zunächst Amerikanistik an der Freien Universität Berlin studierte und 1994 ein Studium der Regie an der Hochschule für Film- und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg aufnahm. Zu seinen ersten Kurzfilmen gehörte nach AUSLÄNDER (1994) der Film FUGACE (1996), den FilmInitiativ 1997 vorstellte. 2003 war Idrissou Mora-Kpai mit seiner Dokumentation SI-GUERIKI, LA REINE-MÈRE auf Einladung von FilmInitiativ erstmals zu Gast in Köln. Der Film wurde vielfach preisgekrönt. Er war konzipiert als Spurensuche nach seinem polygamen Vater in Benin, entwickelte sich jedoch zu einem Porträt der zwei Mütter. Sein Dokumentarfilm ARLIT, DEUXIÈME PARIS (2005) über die Folgen des Uranabbaus in Niger war im Kölner Allerweltskino zu sehen, seinen Film INDOCHINE – SUR LES TRACES D’UNE MÈRE über afrikanische Soldaten im Vietnamkrieg präsentierte er 2012 beim Kölner Festival. 2017 ist Idrissou Mora-Kpai eingeladen, um die Ergebnisse eines Dokumentarfilmworkshops zum Thema Landgrabbing vorzustellen, den er mit von Landraub Betroffenen in
Benin durchgeführt hat.


Filmografie (Auswahl) zu Idrissou Mora Kpai


INDOCHINE
2011
Regie, Produzent

SI-GUERIKI, LA REINE-MÈRE
2002
Regie