Biografie Amina Weira

zurück



©
Amina Weira wurde 1988 in Niger geboren und absolvierte Master-Abschlüsse in Documentary Film Making an der Universität Niamey und an der University of Saint Louis im Senegal. Ihre Kurzdokumentation C’EST POSSIBLE wurde bei diversen Festivals nominiert, darunter Cinéma d’Afrique in Lausanne, Caméra des champs und Rencontres Sobaté Ouagadougou. Neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin ist Amina Weira auch Cutterin und Regieassistentin, so z. B. bei KOUKAN KOURCIA, LES MÉDIATRICES von Sani Elhadji Magori über die Sängerin Zabaya Hussey. LA COLÈRE DANS LE VENT ist ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm. Er beschreibt Folgen des Uranabbaus durch den französischen Konzern Areva in ihrer Heimatstadt Arlit. Dazu gehören die freigesetzte Radioaktivität, „die man nicht sieht und über deren Gefahren die Menschen nicht aufgeklärt werden“ und die elenden Lebensbedingungen der Minenarbeiter: „Mein Vater hat 35 Jahre in dieser Uranmine gearbeitet und steht deshalb im Zentrum des Films. Über ihn habe ich viele andere ehemalige Minenarbeiter kennengelernt, die viel zu erzählen hatten... Es tut einfach weh zu sehen, in welch erbärmlichen Zustand sich die Stadt Arlit bis heute trotz der Minen befindet... Es wird Zeit, dass sich dies ändert.“


Filmografie (Auswahl) zu Amina Weira


LA COLÈRE DANS LE VENT
2016
Regie, Drehbuch