Biografie Mo Asumang

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Mo Asumang wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV Moderatorin. Sie moderierte die Sendung LIEBE
SÜNDE mit einer wöchentlichen Quote von zwei bis drei Millionen ZuschauerInnen. Seitdem arbeitet sie als Moderatorin, Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin und Dozentin. Als Schauspielerin ist Mo Asumang u. a. in Roman Polanskis Film THE GHOSTWRITER in der Rolle der US-Außenministerin Condoleezza Rice zu sehen. In den letzten Jahren widmete sie sich vorrangig den Themen Rassismus und Integration. Auslöser dafür war eine Morddrohung der Neo-Naziband „White Aryan Rebels“, die in einem Lied sangen: „Die Kugel ist für Dich, Mo Asumang“. Dieser Schock inspirierte sie zu einer filmischen Spurensuche nach ihrer Identität als Schwarze Deutsche: ROOTS GERMANIA wurde 2008 für den „Adolf Grimme Preis“ nominiert. In ihrem Dokumentarfilm ROAD TO RAINBOW – WILLKOMMEN IN SÜDAFRIKA (2010) fragt sie, wo nach dem Ende der Apartheid in Südafrika der Traum von Gleichberechtigung geblieben ist. In ihrem neuesten Dokumentarfilm DIE ARIER (2014), mit dem sie auch auf Schul-Tour geht, setzt sie sich mit internationalen Rassisten von hiesigen Neonazis bis zum US-amerikanischen Ku Klux Klan auseinander.


Filmografie (Auswahl) zu Mo Asumang


DIE ARIER
2013
Regie, Drehbuch

ROAD TO RAINBOW
2010
Regie

SCHULVORSTELLUNG - DIE ARIER

Regie, Drehbuch, Darsteller