Biografie Aly Keita

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Aly Keita wurde in Abidjan in der Elfenbeinküste als Sohn malischer Eltern geboren. Er stammt aus einer Malinké-Familie von Griots, wie die traditionellen Bewahrer von Geschichte und Geschichten in Westafrika genannt werden. Er verbrachte seine Kindheit in Mali, wo er lernte, das traditionelle pentatonische Balafon zu spielen. Bei dieser afrikanischen Version des Xylophons dienen Kalebassen als Klangkörper. Zurück in Abidjan führte ihn George Makinko Mitte der 1980er Jahre in die Jazzmusik ein. Keita entwickelte sein eigenes diatonisches Balafon, das ihm neue musikalische Begegnungen eröffnete, darunter mit international bekannten KünstlerInnen wie  Pharoah Sanders, Paco Séry und Omar Sosa.

In Köln war er im Mai 2014 beim „Acht Brücken-Festival“ in der Philharmonie zu erleben sowie zusammen mit dem Jazz-Pianisten Hans Lüdemann und dem Perkussionisten Christian Thomé als „Trio Ivoire“. Aly Keita ist heute als Komponist, Instrumentenbauer und Virtuose am Balafon in der internationalen Jazz- und Weltmusikszene ein gefragter Mann und wird zu Solo-Konzerten nach Afrika, Europa, USA und Asien eingeladen. Seine letzte CD „Akwaba Inisene“ schaffte es auf Anhieb in die Top 20 der World Music Charts. 

Filmografie (Auswahl) zu Aly Keita