Biografie Dani Kouyaté

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Dani Kouyaté, 1961 in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt Burkina Fasos, geboren, absolvierte seine Filmausbildung in Ouagadougou und Paris und drehte ab 1989 erste Kurzfilme. Ab 1990 tourte er mehrere Jahre als Geschichtenerzähler mit dem Stück „La voix du griot“ (Die Stimme des Griots), das sein Vater verfasst hatte, durch Europa und die USA. Auch sein erster, mehrfach ausgezeichneter Spielfilm KEÏTA! L`HERITAGE DU GRIOT („Das Erbe des Griots“) von 1995 ist eine Würdigung der oralen Erzählkunst Westafrikas. Darin spielte sein Vater Sotigui Kouyaté die Rolle, die ihm traditionell zustand: die eines Griots. Mit seiner humorvollen Fernsehserie A NOUS LA VIE (1999) über Jugendliche in einem westafrikanischen Internat bewies Dani Kouyaté, dass er auch zeitgenössische Stoffe mit großem Erfolg filmisch umzusetzen versteht. Trotzdem blieb die Auseinandersetzung mit den Geschichten und der Geschichte Afrikas der Fokus seiner Arbeit. So basierte auch sein zweiter Spielfilm SIA, LE RÊVE DU PYTHON (2001) auf einer Legende über ein afrikanisches Königreich.
Begleitend zum africologne Theaterfestival 2013 präsentierte FilmInitiativ eine Hommage mit Filmen von Dani und Sotigui Kouyaté. Für das Festival 2014 hat Dani Kouyaté die Schirmherrschaft übernommen.

Homepage "Dani Kouyaté"



Filmografie (Auswahl) zu Dani Kouyaté


SOLEILS
2013
Regie

OUAGA SAGA
2005
Regie

SIA, LE RÊVE DU PYTHON
2000
Regie

À NOUS LA VIE!
1998
Regie

KEÏTA! L´HERITAGE DU GRIOT
1995
Regie, Drehbuch