Credits

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Titel:

GARBA

Produktionsland: Burkina Faso 1998
Format: 16 mm
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF m. engl. UT
Länge:25 Minuten
Filmreihe:Jenseits von Europa VI, Jenseits von Europa VIII


Regie:Roamba, Adama
Drehbuch:Roamba, Adama
Kamera:Djibila, Paul
Schnitt:Durouchoux, Zoé
Musik:Soubeiga, Jean Claude
Ton:Cessouma, Yassala
  
Darsteller:Gnegba, N´Guessan
 Souleyman, Ouattara
 Zambi, Ouamari
Produktionsfirma:La Luna Production



Inhalt



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Ein Film über Straßenkinder, die - von ihren Familien verlassen oder verstoßen - zu Tausenden in afrikanischen Metropolen wie Ouagadougou leben: als Bettler und Lumpensammler, ohne Familien und ohne ein Dach über dem Kopf. Garba ist der Name des achtjährigen Waisenjungen im Film. Mit zwei Freunden entflieht er dem strengen Regiment seines islamischen Lehrers in einer traditionellen Koranschule. Dort waren die Kinder jeden Morgen zum Betteln ausgeschickt worden, abends hatten sie ihre kargen Einkünfte ihrem Herrn und Meister, dem Marabout, abzuliefern. Die drei Jungen fliehen in die Großstadt Ouagadougou, wo sie den gleichaltrigen Sidy treffen, der wie viele andere auf der Straße leben muss. Er weiht die Neuankömmlinge in die Regeln und Geheimnisse der Straßenkinder von Ouagadougou ein. Zusammen schlagen sich die Vier mit Betteln und kleineren Diebstählen durch, bis Garba die Bekanntschaft von David macht, einem kleinwüchsigen, verkrüppelten Erwachsenen, der weiß, was gesellschaftliche Ausgrenzung bedeutet, da er selbst lange genug darunter zu leiden hatte. David hat trotzdem sein Glück und ein Vermögen gemacht. Gegen den Willen seiner Frau kümmert er sich um den zerlumpten Garba, als dieser Hilfe braucht. Regisseur Adama Rouamba hat eigene Erfahrungen mit Straßenkindern in Ouagadougou in diesem eindrucksvollen Film verarbeitet.