Credits

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Titel:

HIJACK STORIES

Produktionsland: Südafrika; BRD 2001
Format: 35 mm
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF m. engl. UT
Länge:94 Minuten
Filmreihe:Jenseits von Europa VI


Regie:Schmitz, Oliver
Drehbuch:Rampolokeng, Lesego
 Schmitz, Oliver
Kamera:Amathieu, Michel
Schnitt:Schmitz, Oliver
 Trigg, Derek
Musik:Todsharow, Martin
Ton:Spisak, Marcel
  
Darsteller:Kgoroge, Tony
 Matsemela, Percy
 Motshegwa, Moshidi
 Seiphemo, Rapulana
Produzent:Guez, Philippe
Produktionsfirma:Black Forest Films
 British Screen Productions



Inhalt



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Sox, ein junger schwarzer Schauspieler, bewirbt sich für eine Gangsterrolle in einer Fernsehserie. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie in Soweto und hat durch seine mittelständische Erziehung und sein Leben in der Künstler- und Schickeriaszene keine Ahnung vom kriminellen Milieu seiner Stadt. Beim Casting für die Rolle gibt der Regisseur ihm den Rat, sich umgehend das aktuelle "Gangsta"-Vokabular und die dazugehörige Gestik anzueignen. In Zama, einem ehemaligen Freund, der zum Bandenchef avanciert ist, findet er einen bereitwilligen Lehrer, der ihn in die Geheimnisse der Unterwelt  einweist. Schon bald entdeckt Sox für sich den Reiz des schnellen, gefährlichen Lebens und des leichten Geldes, während Zama die Verlockung fühlt, selbst den Part in der Serie zu spielen, um Sox die große Schau zu stehlen. So verschwinden langsam die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.


Bemerkung zum Film


Gedreht wurde der Film in den Straßen Sowetos, wo gewaltsame Auseinandersetzungen sich bekämpfender Gangs an der Tagesordnung sind. Dabei wechseln in der Filmhandlung Action und Komik. Der Regisseur zeigt in seinem Film eine junge
Generation von Schwarzen in Südafrika, die versucht, sich von der politisch turbulenten Vergangenheit abzugrenzen.

Soutenu par le Filmbüro NRW, ce film a été projeté pour la première fois en Rhénanie du Nord-Westphalie lors du festival "Au-delà de l’Europe VII" en 2002 en présence du réalisateur. Suite à l’accueil très favorable du public, le film a de nouveau été programmé à Cologne lors de la rétrospective de 2008.