Credits

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Titel:

NO TIME TO DIE

Titel dt.: NO TIME TO DIE
Titel engl.:NO TIME TO DIE
Produktionsland: Ghana; Deutschland 2007
Format: BetaSP, DVD
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF engl. m. dt. UT
Länge:90 Minuten
Filmreihe:Africa goes Veedel; 50 Jahre Unabhaengigkeit Ghana


Regie:Ampaw, King
Drehbuch:Ampaw, King
 Bädekerl, Klaus
Kamera:Horak, Edwin
 Ladzekpo, Yao
Musik:Makhamba, Ben Michael
  
Darsteller:Bucknor, Kofi
 Dontoh, David
 Ofori, Agatha
Produzent:Ampaw, King
 Panzer, Wolfgang
 Springer, Bernhard
Produktionsfirma:Afromovies
 Filumé Filmproduktion
 rue Lines Entertainment



Inhalt



©
Der Film erzählt die Geschichte des Leichenwagenfahrers Asante, der wegen seines Berufes keine Frau findet, die mit ihm leben mag. Als er Esi trifft, die gerade ihre Mutter beerdigen muss, verliebt sich Asante Hals über Kopf in sie und versucht mit viel Einfallsreichtum, ihre Zuneigung zu gewinnen. Um sie zu heiraten, benötigt er jedoch die Einwilligung ihres Vaters Owusu. Asante sucht Rat bei einem Fetischpriester, der ihm einen Weg aufzeigt, wie er Owusu überlisten und dazu bewegen könne, der Heirat zuzustimmen. Doch dann läuft alles ganz anders als erwartert.
Regisseur King Ampaw nannte diesen Film eine „Komödie über Leben und Tod“ und erklärte, er wolle damit dem  pessimistischen Trend in anderen afrikanischen Filmen etwas entgegen setzen: „Die meisten Filme, die wir sehen, handeln  entweder von Armut oder Aids… Aber afrikanische Filmemacher können auch Menschen zum Lachen bringen.“

Kurz:
Asante fährt ein glänzendes, schwarzes Auto, aber da er darin berufsmäßig Leichen transportiert, findet er keine Frau. Er muss deshalb allerlei Hindernisse überwinden, um die junge Tänzerin Esi zu gewinnen. Der Film bietet humorvolle wie hintergründige Einblicke in Traditionen und moderne Lebensverhältnisse in Ghana.


Bemerkung zum Film


Filmfestival 2007 Tarifa: Preis für den besten Schauspieler für David Dontah.

Der Film über den ghanaischen Leichenbestatters stellt – ganz nebenbei – die Begräbniskultur der Ga aus Ghana vor. Sie bestatten ihre Toten in Fantasie-Särgen, die an Berufe und Vorlieben der Verstorbenen zu deren Lebzeiten erinnern. Je nach Auftrag fertigen Kunsttischler Särge, die aussehen wie überdimensionale Turnschuhe (für Sportler), Zwiebeln (für Marktfrauen), Mehlsäcke (für Bäcker) oder – so im Film – wie ein Flugzeug, weil die Verstorbene davon geträumt hatte, einmal zu fliegen.