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Titel:

AFRICA FOR SALE / EIN KONTINENT VOR DEM AUSVERKAUF

Filmreihe:15. Afrika Film Festival


  


Inhalt


„Wir Europäer beanspruchen viel mehr Anbaufläche für unseren Konsum an Nahrungsmitteln und Rohstoffen, als wir in Europa selbst zur Verfügung haben. Auf den (Ausstellungs-) Tafeln zeigen wir insbesondere an Beispielen aus Amazonien und Afrika, welche Folgen dies für die Menschen dort hat, und beleuchten die globale Dimension unseres Verbrauchs... Ein besonderes Augenmerk widmen wir ‚Landgrabbing’ – der jüngsten aggressiven Form des Griffs nach Land –, ohne allerdings zu vergessen, dass wir selbst mit unserem europäischen Lebensstil den Griff nach Land mit antreiben… und ihn auch wieder bremsen können.“ So beschreibt das Klima-Bündnis den Inhalt der von ihm erstellten Ausstellung DAS LAND, DAS WIR UNS NEHMEN. FilmInitiativ zeigt sie begleitend zum 15. Afrika Film Festival, weil sie (auf 22 Roll-Ups) nicht nur wichtige Hintergrundinformationen zum Festivalfokus „Landgrabbing & Migration“ liefert, sondern auch „Firmen und Fonds, die auf Landraub gehen“ beim Namen nennt und Anregungen gibt, was wir „als Bürger, Kunde und Verbraucher“ dagegen tun können.

Zur Eröffnung der Ausstellung DAS LAND, DAS WIR UNS NEHMEN sind AktivistInnen eingeladen, die gegen Landgrabbing in Afrika kämpfen und Anregungen geben, was Menschen hierzulande dagegen tun können. Argaw Ashine ist Umweltjournalist und Hauptfigur des Dokumentarfilms DEAD DONKEYS FEAR NO HYENAS. Wegen kritischer Berichte über Landraub in Äthiopien verfolgt sah er sich gezwungen, ins US-amerikanische Exil zu fliehen. Nonhle Mbuthuma lässt sich auch durch Todesdrohungen nicht davon abhalten, gegen die Zerstörung ihrer Heimatregion in Südafrika durch einen australischen Bergbaukonzern anzugehen, wie der Film THE SHORE BREAK eindrucksvoll zeigt. Der Regisseur Idrissou Mora-Kpai zeigte Betroffenen von Landgrabbing in Benin, wie sie in ihrem Widerstand audio-visuelle Mittel nutzen können, und stellt Kurzfilme vor, die bei seinem Workshop entstanden.
Die Organisation afrique-europa-interact, in der Olaf Bernau engagiert ist, unterstützt Rückkehrer in Mali, die aus Europa abgeschoben wurden, und verweist auf den Zusammenhang von Landgrabbing, Flucht und Migration.
Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltet die aus Togo stammende Kölner Sängerin Donia Touglo mit Vincent ’Themba’ Goritzki (Gitarre) und Nico Touglo (Percussion).


Bemerkung zum Film


26.9. – 28.10. / Zentralbibliothek, 3. Stock 3rd floor / 3ème étage
Montag, Mittwoch & Freitag, Monday, Wednesday & Friday /
Lundi, Mercredi & Vendredi 10:00 – 18:00
Dienstag & Donnerstag, Tuesday & Thursday / Mardi & Jeudi 10:00 – 20:00
Samstag Saturday / Samedi 10:00 – 15:00
Eintritt frei Free of charge / Entrée gratuite