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Titel:

FOTOAUSSTELLUNG: ANGOLA CINEMAS – EINE FIKTION VON FREIHEIT

Filmreihe:15. Afrika Film Festival


  



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Die Bilder des angolanischen Fotografen Walter Fernandes öffnen einen neuen Blick auf die weithin unbekannte Architektur der angolanischen Lichtspielhäuser. Architekten entwarfen Filmpaläste, die sich in Form und Funktionalität dem tropischen Klima anpassten. Die Bauten entstanden zwischen 1930 und dem Ende der portugiesischen Kolonialzeit 1975. Ihre futuristische und visionäre Ausprägung zeigt, dass experimentierfreudige Architekten in den Kolonien mehr künstlerische Freiheiten hatten als im diktatorisch regierten Portugal: „Während die ersten Kinos noch deutlich die architektonischen Züge des autoritären Regimes von António de Oliveira Salazar trugen – geschlossene Räume, Logen, nationalistische Symbolik – verkörperten die späteren Bauten eher die Flucht aus dem engen Korsett der portugiesischen Diktatur: Die Kinos wurden luftiger...(und) manche Filmpaläste... wurden gleich als Freiluft-Kinos ohne Überdachung entworfen.“ (Süddeutsche Zeitung). Die Ausstellung basiert auf dem Fotoband ANGOLA CINEMAS
von Walter Fernandes und Miguel Hurst, den das Goethe-Institut im Steidl Verlag herausgegeben hat.