Credits

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Titel:

YEMA

Produktionsland: Algerien; Frankreich 2012
Format: Digital
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF m. engl. UT
Länge:93 Minuten
Filmreihe:13. Afrika Film Festival


Regie:Sahraoui, Djamila
Kamera:O`Byrne, Raphaël
Schnitt:Gouze, Catherine
Musik:D`Ham, Guillaume
Ton:D`Ham, Guillaume
  
Darsteller:Sahraoui, Djamila
 Yahia, Samir
 Zarif, Ali
Produzent:Dedet, Antonin
 Guerbois, Olivier
Produktionsfirma:Neon Productions
 Les Films de l'Olivier



Inhalt



©
Ouardia zieht sich in ihr entlegenes Haus in den Bergen Algeriens zurück, um ihren Sohn Tarik zu begraben. Er war Mitglied einer islamistischen Gruppe, die sein älterer Bruder Ali angeführt hatte. Ouardia gibt Ali deshalb die Mitschuld an Tariks Tod und will nichts mehr von ihm wissen. Das ändert sich erst, als Ali mit dem Baby ihres verstorbenen Sohnes auftaucht. Die in einer archaischen Berglandschaft inszenierte Geschichte verweist auf die Traumata, die der verlustreiche Bürgerkrieg zwischen religiösen Fundamentalisten und Regierungstruppen in vielen algerischen Familien hinterlassen hat.


Bemerkung zum Film


Die Regisseurin Djamila Sahraoui stellte 2008 beim Kölner Afrika Film Festival „Jenseits von Europa X“ ihren Debutfilm BARAKAT! vor. In YEMA übernahm sie selbst die Hauptrolle von Ouardia und ihr gelang ein tief bewegendes Portrait einer verzweifelten Mutter.
Für ihre Leistung als Schauspielerin wie als Regisseurin wurde sie mit zahlreichen Preisen bedacht. So gewann YEMA z.B. im offiziellen Spielfilmwettbewerb des FESPACO 2013 den „Étalon de Yennenga“in Silber.
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