Credits

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Titel:

KISS ME BABY, NICE, NICE

Produktionsland: Deutschland 1990
Format: DigiBeta
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF dt.
Länge:30 Minuten
Filmreihe:Africa goes Cologne - Cologne goes Africa (2007)


Regie:Beckmann, Reinhold
 Kremin, Dieter
  
Produktionsfirma:Westdeutscher Rundfunk (WDR)



Inhalt


In den 1970er-Jahren, als Joseph Shabalala in Südafrika die Acapella-Formation «Ladysmith Black Mambazo» gründete, schien das rassistische Apartheid-Regime noch unerschütterlich. Auch die schwarzen Sänger von Ladysmith Black Mambazo hatten darunter zu leiden, beruhte ihre Musik doch auf den Liedern, die südafrikanische Wanderarbeiter auf ihren Wegen in die Bergwerke anstimmten und in denen sie ihre Ausbeutung und Entwurzelung besangen. Mit ihrer Musik wurden Shabalala und seine Gruppe zu kulturellen Botschaftern der schwarzen Bevölkerung Südafrikas und sie begleiteten Nelson Mandela deshalb 1993 zur Verleihung des Friedensnobelpreises nach Oslo. Die Fernsehdokumentation spielt in den 1980er-Jahren, als Paul Simon den südafrikanischen Chor für seine CD «Graceland» und die Tournee dazu engagierte sowie ihr erstes  US-Album «Shaka Zulu» produzierte.
Dieses machte Shabalalas Formation international bekannt und auch die Kölner Bläck Fööss übernahmen Stücke von Ladysmith Black Mambazo wie «Homeless» – versehen mit kölschen Texten – in ihr Repertoire. Persönliche Kontakte zu den südafrikanischen Musikern hatten die Bläck Fööss bis dahin noch nicht. Aber der WDR sorgte für die audiovisuelle Kommunikation zwischen den Gruppen, indem er Shabalala Video-Aufnahmen von Versuchen der Bläck Fööss vorspielte, seine Songs in Kölsch nachzusingen, und zurück in Köln den Bläck Fööss Shabalalas Reaktion darauf.
Nach dieser ersten virtuellen Begegnung wünschten sich die Bläck Fööss zu ihrem 20-jährigen Bühnenjubiläum im Jahre 1989, einmal mit Ladysmith Black Mambazo gemeinsam aufzutreten …


Bemerkung zum Film


Bläck Fööss und Ladysmith Black Mambazo – eine kölsch-südafrikanische Begegnung in drei Teilen. Weiter Filme:
Links eröm un rächs eröm - Das gemeinsame Konzert auf dem Roncalli-Platz
Der Abschied