Credits

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Titel:

FAAT KINÉ

Produktionsland: Senegal 2001
Farbe:Farbe
Sprachfassung: OF m. dt. UT
Länge:120 Minuten
Filmreihe:JvE Special 2003


Regie:Sembène, Ousmane
Drehbuch:Sembène, Ousmane
Kamera:Gentil, Dominique
Schnitt:Attia, Kahéna
Musik:Sène, Yandé Codou
  
Darsteller:Balde, Mariama
 Dia, Ndiagne
 Ndoumbé, Mame
 Seye, Venus
Produzent:Mbengue, Wongue
Produktionsfirma:Filmi Domireew



Inhalt



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Faat-Kiné, erfolgreiche und beneidete Geschäftsführerin einer Tankstelle in Dakar, hat sich ihren wirtschaftlichen Erfolg hart erkämpfen müssen. Von den Vätern ihrer beiden Kinder verlassen, hat sie es dennoch geschafft. Das bestandene Abitur ihrer  Tochter Aby und ihres Sohnes Djib veranlassen sie, mit Stolz zurückzublicken. Denn sie selbst wurde einst vor dem Abitur von der Schule verwiesen, weil sie schwanger geworden war. Als allein erziehende Mutter hat sie es noch immer nicht leicht. So versuchen ihre Mutter und ihre Kinder gegen ihren Willen, einen Ehemann für sie zu finden. Und als sie vom Erfolg ihrer Kinder hören, tauchen zu allem Überfluss auch noch die beiden Väter auf. „Faat-Kiné“ ist der zweite Film einer Trilogie über „Héroïsme au quotidien“ (alltägliches Heldentum), die der FilmregisseurOusmane Sembène den afrikanischen Frauen gewidmet hat. Mit feinem Gespür für Blicke, Mimik und Gesten porträtiert der senegalesische Altmeister des afrikanischen Kinos drei Frauen-Generationen einer gut situierten Großfamilie.
Mit Humor und harscher Kritik an der patriarchalischen Gesellschaft unterstreicht er seine Überzeugung, dass es die Frauen sind, die Afrika voranbringen werden. Dabei steht die Mutter von Faat-Kiné für die Traditionen einer vergangenen Welt und ihre Enkelin Aby für das Afrika der Zukunft. Zwischen diesen Polen muss sich Faat-Kiné in der Gegenwart behaupten.